Oreade (2011)
Von Cyrill Lim für Posaune, Raum und Performer mit OKM und Lautsprecher
Performance anlässlich des Niemandsland Festivals in Baden.
Unsere Erinnerungen an Erlebnisse sind an Orte gebunden oder erschaffen einen virtuellen Raum. Dementsprechend wecken Orte auch Erinnerungen.
In einem Dialog werden die erlebenden Räume noch einmal zum Erzähler. Als Nachklang bleiben Eindrücke, Resonanzen der Erinnerung.
I skype you skype me (2008)
Von Lilian Beidler und Cyrill Lim für zwei Skype-Performer
Als Performer stellen wir uns in den Dienst des Mediums, welches durch die übers Internet aufgebaute Verbindung durch Skype sowohl physisch unfassbar, als auch durch die physisch fassbaren Eigenschaften des Lautsprechers bzw. Mikrofons mit sich selbst kommuniziert.
Radiobeitrag von Michael Iber für SWR2 (Aufführung "next_generation 3.0" ZKM Karlsruhe)
Dungchen (2008)
Von Cyrill Lim für Posaune und Elektronik
Schwebungen, Obertonstrukturen, Differenzklänge, natürliche Phänomene, die für einmal ins Zentrum rücken. Die Posaune ist das ideale Instrument für die erforderliche mikrotonale Spielweise, für eine Reise auf der Suche nach der Konsonanz in der Dissonanz.
In diesem Stück spielt die Perspektive zwei Mal eine wichtige Rolle. Einmal in der Komposition selbst, denn die Musik leitet weg von der uns vertrauten Art zu Hören, weg von Grundton, Harmonien und Form. Erst wenn man in den Klang hinein hört erkennt man den Kern des Stückes. Zum anderen verändert die Position des Zuhörenden die Wahrnehmung des Stückes. Auf der Bühne, in Bewegung oder in Ruhe, an der Seite des Performers, jede Perspektive fördert eine andere Wahrnehmung zutage.
Ausschnitt des Radiopodcast von Janine Claßen zum Outnow (Aufführung "Outnow" Bremen)
Kritik zu Dungchen von Honne Dohrmann (Aufführung "Outnow" Bremen)
Musikalisch-Literarische Interventionen (2010)
Von David Schwery und Cyrill Lim
Diese installative Performance wurde spezifisch für die Ausstellung der Künstlerin Ruth Schwery-Steiner im kunstreich Bern konzipiert. Texte von David Schwery werden aufgenommen und transformiert, begleitet und wieder in den Raum gespielt.
"48 23 133 27 9 ..." (2010)
Von Cyrill Lim - Version für den PROGR
Ungefähr 343 m/s Schallgeschwindigkeit, mehrere Kubikmeter Raum, Objekte, Menschen, λ, Periodendauer und ein grosser Kabelsalat. Der PROGR: plugged und amplified…
Der PROGR-Klang
Coincidence (2010)
InstallAction von Cyrill Lim, Klara Schilliger und Valerian Maly
Mit dem ambitionierten Versuch, an der alten Holzbrücke in Baden in einer Art historischen Rekonstruktion die Gottoni’sche Riesen- Wetterharfe nachzubauen, sind Cyrill Lim, Valerian Maly und Klara Schilliger schon im Vorfeld kläglich gescheitert. Mehrere Tonnen Druck - erzeugt durch die Saitenspannung - hätten die Holzbrücke voraussichtlich zum Einsturz gebracht.
Nun begeben sich Lim / Maly / Schilliger ganz an die Anfänge der Kulturgeschichte und des Instrumentenbaus. Während der Performance „Coincidence“ wird die Brücke zum Musikbogen, Resonanzräume werden erkundet und statt Wind und Wetter wird voraussichtlich das Wasser der Limmat die Saite zum Schwingen bringen. Eine Art archaische Musikmaschine wird hier gebaut, möglicherweise wird gar eine nächst höhere Stufe des Instrumentalbaus erreicht: Die Brückenpfeiler werden zu Bünden, die Brückenpforte zum Steg. Sich an die Anfänge der Kulturgeschichte zu begeben meint aber auch zu erfahren, was es heisst kollektiv zu bauen, zu erfinden, zu bilden. Wie lässt sich der angesammelte Komposthaufen an geschichtlichem, physikalischem, instrumenaltechnischem Halbwissen nutzbar machen, oder wollen wir so tun, als wüssten wir von nichts? Ab wann wird über dem Fluss Überfluss produziert, ab wann kommt Spezialistentum ins Spiel?
Mit Dank für Rat und Tat an Musik Buchser AG, Baden Eliane Berger-Gfeller und Olivier Berger, Klavierbau Daniel Schoepke, `Brugg`Drahtseil AG
Photos (c) by Christian Glaus
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Kontakt: cyrill@klang-kunst.ch